Archive | September, 2007

Die Woche am Mac (KW 38)

Hans Dorsch

Diese Woche plaudere ich mal ein wenig aus meinem Arbeitsalltag.

Für ein Web-Projekt (noch nicht online) habe ich eine Informationswebsite und eine E-Learning-Site konzipiert.

Bei der Umsetzung habe ich ein Content-Management-System kennen und schätzen gelernt, Drupal. Wenn Sie ein Weblog erstellen wollen, ist es nicht unbedingt das richtige Werkzeug, da kann ich weiterhin WordPress empfehlen. Aber wenn Sie Größeres vorhaben, bekommen Sie sehr flexibles Framework, mit dem Sie Web-Sites und Anwendungen erstellen können. Vor allem, wenn Sie vorhaben, viele Benutzer an Ihrem Angebot teilhaben zu lassen.

Bei der Arbeit gab es aber auch Ärger, weshalb ich Ihnen rate, einen großen Bogen um den weltweiten Webhoster Nr.1 machen. Dessen Angebote sind nicht transparent, die meisten Bestandteile, die angeboten werden, brauchen Sie nicht, und wenn Sie ein Problem haben, telefonieren Sie für 14 ct/Min mit Menschen, die weder die deutsche Sprache beherrschen, noch technisches Verständnis besitzen. Mein Tipp – und ich bekomme kein Geld dafür – rufen Sie mal bei diesem Provider an. Dort geht nach wenigen Sekunden eine kompetente Person ans Telefon, mit der Sie innerhalb kurzer Zeit Ihre Fragen klären können. Es gibt eine öffentliche Seite mit Systeminformationen, auf der Sie sehen können, wie die Server konfiguriert sind und welche Erweiterungen Sie nutzen können. So wünscht man sich das.

Passend dazu hatten meine Frau und ich noch ein sehr schönes Gespräch mit einem Kunden darüber, was eigentlich Journalisten, Blogger und nicht zuletzt alle von Firmen im Internet wollen: Gute Produkte (wenn die Firma Produkte herstellt), gute Geschichten und guten Service. Das alles schnell und einfach zu erreichbar und ohne Hindernisse zu nutzen. In unserem Fall ist vieles schon da und an vielen Stellen schon gute Vorarbeit gemacht. Die Aufgabe liegt jetzt darin, diese auch sinnvoll im Internet umzusetzen. Das wird spannend.

Wenn Sie nun ein schönes Produkt oder eine schöne neue Website haben, möchten Sie vielleicht, dass nicht jeder das Design, die Texte, die Technik oder ganz einfach Ihre Ideen klaut. Natürlich können Sie Gebrauchs- oder Geschmacksmuster oder Patente anmelden. Das ist langwierig und teuer. Wenn es zu einem Streit kommt, helfen diese Maßnahmen unter Umständen auch nicht viel. Aber um nachzuweisen, zu welchem Zeitpunkt Sie welche Arbeit erstellt haben, können Sie Ihre Texte, Musikstücke, Designs bei einem Notar hinterlegen. Dadurch haben Sie eine juristisch anerkannte Grundlage, um sich Urheber- und andere Rechte zu sichern. Das Verfahren nennt sich Notarielle Hinterlegung und ist funktioniert jetzt auch online.

Jetzt zum Mac: Office Mac 2008 gibt es jetzt bei Microsoft endlich zu sehen. Nachdem die Mac-Abteilung mit ihren Social-Web-Aktivitäten bei den Mac-Usern ein wenig angeeckt ist, schiebt sie jetzt echte Informationen zum nächsten Mac-Office nach (andersrum wäre geschickter gewesen). Unter www.macoffice2008.com findet sich Augenfutter für Anwender, die nach sinnvollen Werkzeugen für ihren Arbeitsalltag suchen. Die Möglichkeiten und die visuelle Aufbereitung (endlich keine frei herumsschwirrenden Werkzeugleisten mehr) ähneln denen der Windows-Version 2007, mit der Microsoft seine Benutzerschnittstelle radikal geändert hat.

Allerdings komme ich inzwischen ganz gut ohne das MS Office aus. Nachdem Apple mit Numbers eine sehr schöne Tabellenkalkulation zum iWork-Paket hinzugefügt hat, brauche ich nicht mal mehr Excel öffnen.

Ich weiß nicht, warum, aber mir fällt eben noch das “iPhone”: ein, dessen Verkaufsstart diese Woche bekanntgegeben wurde und dass ich mit ziemlicher Sicherheit an diesem Tag haben will.

Zum Schluss noch ein wenig Piratencontent.

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Nie mehr Mails mit leerer Betreffzeile

Mail-1

Es gehört zu den Regeln der E-Mail-Etikette, jeder Mail eine informative Betreffzeile voranzustellen.
Deshalb ärgere ich mich auch jedes Mal, wenn ich eine Mail ohne Betreff erhalte – wenn sie es überhaupt durch meinen Spam-Filter schafft.

Aber gerade eben habe ich genau so eine Mail verschickt.

Ärgerlich. Soll nicht mehr vorkommen.

Denn für Apples Mailprogramm Mail gibt es eine Erweiterung, die genau das verhindert. Sie heißt Subjectivity und tut nichts anderes als zu überprüfen, ob die Betreffzeile einer E-Mail beim Abschicken nicht leer ist. Sie ist einfach zu installieren und kostenlos.

Ist der Betreff leer, bietet das Programm an, den Betreff automatisch einzusetzen. Besser ist es jedoch, Cancel zu klicken und selbst eine sinnvolle Betreffzeile einzusetzen.

Jeder sollte sie haben.

Download bei Joey Hagedorn | dotcom » Subjectivity
[Via fscklog]

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Für alle Münchner: Die SolutionBar eröffnet ihre neuen Räume

solutionbar einladung

Am Samstag, den 5. September, eröffnet die SolutionBar München in den neuen Räumen.

Die bisherige Behausung der SolutionBar, eine ehemalige LKW-Montagehalle wird abgerissen. Aber Marco Peters hat für seinen Mac-Support mit Gaggia- Espresso neue Räume gefunden: in der Steinerstraße in »upcoming« Mittersendling.

Also Termin merken: 08. September 2007, ab 15:00 h – Open End mit bayrischem Bier, italienischem Buffet und deutschem Fußball.

Wer das Konzept und die Angebot noch nicht kennt, sollte sich auf jeden Fall einmal die Website anschauen.

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BarCamp Cologne: Statt eines eigenen Rückblicks

Das BarCamp in Köln ist jetzt schon zwei Wochen her. Ich hab’ mich dem Flow der Veranstaltung hingegeben. Die Zusammenfassung überlasse ich als Herrn Sixtus.

Und auch sonst ist der Elektrische Reporter empfehlenswert.

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