… denn hier kommt TaskPaper.
Das letzte Jahr war bestimmt das Jahr der GTD-Anwendungen. An andereren Stellen hier und hier und hier berichtete ich schon von dem einen oder anderen Tool.
Wovon ich nicht berichtet habe, war der Aufwand, den jedes Tool bei der Einarbeitung fordert und vom Aufwand, der jedes Mal beim Wechsel von einem System zum anderen nötig ist.
Kurz und gut: Ich hatte die ganze Software satt.
Ich wollte gerade zu meinem bewährten System zurückkehren, mit dem ich erfolgreich gearbeitet hatte und das ich in Mac Professionell beschrieben hatte, da kam ein wunderbares Tool, dass ich nicht genug loben kann: TaskPaper.
TaskPaper braucht keine Datenbank, keine Seitenbalken und keine 50 Menübefehle. Das Tool nutzt einfache Textdateien und versieht sie mit Intelligenz.
Ich habe damit ganz schnell mein altes System nachbauen können, die Funktionen dazubekommen, die ich mir gewünscht habe und andere, an die ich nicht zu denken wagte.
Mehr dazu und ein Vergleich einiger Systeme demnächst hier.






Sehr nett finde ich den bereits eingebauten Vergleich des Programms mit OmniFocus: Man kann sie eigentlich nicht vergleichen. Auch nicht im Preis.
Ich sag nur eins Things. Das Ding schlägt OmniFocus bei weitem und macht seinen Job trotz “Alpha”-Stadium sehr sehr… SEHR gut.
TaskPaper hat einen Coolen Ansatz, besonders die Dateien auch in vim mit entsprechenden Plugins bearbeiten zu können find ich schon cool. Hat mir für eine GTD-Applikation (besonders auch gegenüber Things) aber zu wenig “künstliche Intelligenz”, Stichwort “nächste Aufgaben”, terminabhängige Aufgaben usw…
Things befindet sich selbstverständlich auf meiner Festplatte. Allein schon wegen des Namens. Der Ansatz gefällt mir auch und die Entwickler sind sehr nett. Aber auch hier wird mir eine Arbeitsweise vorgegeben, an die ich mich nicht immer halten möchte (mal ganz abgesehen von der bisher noch mangelhaften Tastaturunterstützung).
Das schöne an TaskPaper ist ja, dass ich mir meine Funktionen selbst zusammenhacken kann.
Über das verwalten terminabhängiger Aufgaben gibt es im Forum eine rege Diskussion
Ich hab Things eben mal ausprobiert, und der erste Eindruck ist überwältigend gut. Die einzige Frage, die für mich offen bleibt: Ist Things auch über Dotmac anwendbar? Oder anders gefragt:
Offenbar speichert Things seine Daten in /Library/Application Support/Cultured Code/Things/Database.xml . Lässt sich der Dateispeicherort ändern…? Ich hab leider nichts dergleichen gefunden.
Andreas, Am besten fragst du die Entwickler mal selbst.
Unter Things/Provide Things Feedback… kannst du dich direkt mit ihnen in Verbindung setzen (auch auf Deutsch).
Nachdem ich mich über Monate durch OmniFocus gekämpft habe, werde ich wohl TaskPaper doch mal über längere Zeit nutzen. Danke für den Tipp. Hatte durch MacUpdate Promo schon eine Lizenz für das Programm, aber habe mich nie durchringen können, mich intensiver damit auseinander zu setzen. Bin gespannt auf Deinen Vergleich.
Ich denke, bevor man sich auf irgendeine GTD-Applikation stürzt, sollte man sich mal das Buch von Paul Allen zu Gemüte führen und sich dann überlegen, ob man eine GTD-Software braucht und wie man sic einsetzt, um produktiver zu werden — denn das soll ja das Ziel sein. Und dann kommt der schwierigste Teil: man muss die Daten reinschmeißen und sie immer aktuell halten. Darin unterscheidet sich keine Software von der Anderen. Das ist eine Frage der Selbstdisziplin. Das nimmt einem keine Software ab. Das Ziel muss sein, das Hirn zu entrümpeln und zum Denken frei zu bekommen, statt zum aufbewahren.
Oh no, jetzt habe ich es doch wieder velwechsert: Es ist David Allen, nicht Paul Allen. Sorry. David ist der mit dem GTD, Paul der mit der Weichware. Hach, Dummerchen!
Habe eben erst die Antwort der Things-Entwickler erhalten:
“I’m sorry for the late reply. The amount of feedback we’ve received in the last weeks has been overwhelming…
Syncing via .Mac is definitely planned. It’s one of the most frequently requested features at the moment. It’s good to know that this is crucial for you as well.”
Zu OF muss ich dazu bemerken, dass .Mac ja auch nicht richtig funktioniert. Interessanterweise klappts problemlos, wenn man sich die Datei per Mail zuschickt, aber mit der synchronisierten Datei auf der iDisk kann OF nichts anfangen.
@tbo: Ich stimme zu, dass die Lektüre von David Allen für die Arbeit mit GTD-Applikationen sehr hilfreich ist. Ziel ist und bleibt die Entrümpelung des Hirns. Doch unterscheiden sich die Applikationen stark in der Art, auf welche Weise sie einen dabei unterstützen. “Einfach” ist prinzipiell zwar gut, aber Task Paper ist mir persönlich zu einfach und lässt mir zu wenig Flexibilität. Ich kann mir gut vorstellen, irgendwann einmal auf Things umzusteigen, doch inzwischen klappts mit OF recht gut. OF tendiert ein wenig zur Komplexität, doch ich habe mich mit dem Programm mittlerweile gut angefreundet und meinen (Berufs-)Alltag recht gut in den Griff gekriegt – natürlich mit Hilfe von David Allen und Macprofessionell. Von letzterem habe ich viele weitere wertvolle Tipps umsetzen können. (Danke Hans! :-)
Einfach wunderbar, dass man jetzt zwischen so vielen feinen GTD-Programmen aussuchen kann.
Und dabei bleibe ich aus voller Überzeugung bei
OmniFocus:
- einfaches, klares Interface
- den eigenen Vorlieben wunderbar anzupassen, indem man die Perspectives erstellt, abspeichert, mit Shortcuts belegt. Und nun wechselt man nur noch zwischen diesen mit Tastenklick. DANN sehr einfach und gut zu bedienen, find ich.
- Mir fehlt bei Things bisher das Start-Date – das ist für mich oft wichtig, wenn Projekte erst später losgehen. Oder hab ich da was übersehen?
Einzige Einschränkung, die ich sehe:
- Was OF nicht erlaubt: multiple contexts (bei Things über die tags).
Doch das hat ja auch seine Tücken. Da bleibe ich lieber bei deutlich festgelegten contexts, wie sie OF vorschreibt.
Also: OF ist sehr fix, wenn man es für seine Möglichkeiten konfiguriert – und das geht extrem gut.
Wenn dir TaskPaper gefällt, hast du vielleicht auch Spaß hierdran:
http://www.checkoffapp.com/
- keine Contexts
- nur eine Datei
aber die Integration in die Menubar find ich klasse und die portable Version unter:
http://www.freesmug.org/portableapps/
ist ebenfalls nützlich
Ja, lässt sich ändern – beim Programmstart die Alt-Taste gedrückt halten.
Keine Ahnung – ich verwende diese teure, langsame und unsichere «Krücke» nicht … aber bei jeder anständigen Software zur Synchronisation kann man beliebige Daten auswählen und synchronisieren lassen, an den Mac-Standardspeicherorten (wie sie auch Things nutzt) sowieso.
Hallo Hans,
wie verwendest Du TaskPaper denn unterwegs mit Deinem iPhone?
@Detlef Hoge
Einen Abgleich mit dem iPhone habe ich noch nicht hinbekommen. Aber ich verwende mehrere Optionen
Ich wünschte mir, das Jesse eine iPhone-Version herausbrächte. Zumindest zum Anzeigen und abhaken wäre die ganz gut.
Oh, nicht übel. Things sieht cool aus, ist mir aber auch zu umständlich den vorgegebenen Weg zu gehen. Nach vielem Rumprobieren habe ich mich auf die EINFACHSTE Art beschränkt:
http://www.julius-eckert.com/project/view/1/5
Eine Liste, voll via Tastatur steuerbar. Thats it.
ein freewaren outliner reicht vollkommen aus für die schreiberei und bietet genug möglichkeiten der aufbereitung
Ihr habt ein paar (manche sagen “die wichtigsten”) vergessen:
- Toodledo
- Thinking Rock
Nochmals hier als Kommentar:
mein aktueller Favorit = The Hit List
http://www.potionfactory.com/blog/2009/01/08/hit-list-public-preview
Update: Seit dem 13. Februar 2010 gibt es TaskPaper für das iPhone.
Ich denke die Software welche man bevorzugt ist nicht so wichtig.
Hauptsache Sie hilft einem und kostet nicht nur Zeit.