Archive | Juni, 2008

Nie mehr Bücher doppelt kaufen

Buch scannen in Delicious Library

Melanie Huber möchte mobil ihr Bücherregal abfragen, damit Sie nie mehr Bücher doppelt kauft. Dazu wünscht sie sich einen Dienst:

Von daher mein Aufruf an Verlage und alle Unternehmen, die den stationären Buchhandel unterstützen wollen: Ich brauche einen Dienst, bei dem ich alle Bücher eintragen kann, die ich schon besitze. Darauf möchte ich dann unterwegs mobil mit dem Handy zugreifen können, um im Laden festzustellen, ob ich ein interessantes Werk schon habe oder nicht. Wäre doch eine tolle Sache und ungemein praktisch. Wer programmiert mir das? Link zum Blog

Gute Nachrichten!

Es gibt nicht nur einen, sondern sogar mehrere Dienste.

Zum Beispiel das wunderbar schrullige Library Thing oder das stylische Shelfari.

Da reicht es, wenn Sie den Autor, den Titel oder die ISBN-Nummer eingibst. Den Rest sucht der Dienst.

Wenn Sie einen Mac haben, geht es noch einfacher. Mit Delicious Library. Bei diesem Programm müssen Sie nur den Barcode des Buches vor die Kamera Ihres Computers halten und schon sind alle Daten eingetragen. Das macht richtig Spaß. So sieht das dann aus.

Ach, und wenn Ihnen selbst das zu anstrengend ist, dann nutzen Sie den “Tom Sawyer-Effekt”. Zeigen Sie dem Nachbarsjungen, wie es geht und er wird mit Freuden einen Nachmittag damit verbringen, deine Bücher vor die Kamera zu halten.

Bei mir hat das prima funktioniert.

Ihre Büchersammlung können Sie als Website exportieren und dann natürlich auch mobil darauf zugreifen. Mit einem ordentlichen Telefon (iPhone) können Sie dann direkt in der Buchhandlung deinen Bücherschrank inspizieren.

Viel Spaß dabei.

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Appletipp: fluidelicious – del.icio.us Desktop-Programm selbst gebaut

fluidelicious

del.icio.us ist seit mehreren Jahren der Bookmarkdienst meiner Wahl. Ich verwende ihn für alle meine Bookmarks. Mit dem kleinen Tool Pukka schicke ich die Seiten, die ich mir merken will, schnell weg. Aber für das Wiederfinden fehlte mir bisher ein ordentliches Werkzeug.
Jetzt hab’ eines gefunden: Ich nenne es fluidelicious.

macprof_fluidelicious_04.png
Das Programm-Icon im Dock.

Das Ganze ist nichts anderes als die Website von del.icio.us mit dem kleinen Werkzeug fluid (hier schon erwähnt) als eigenständiges Programm für den Mac gesichert.
Das Thumbnail-Plugin, das fluid gleich mitbringt, zeigt zu jedem Link auf der angezeigten Webseite eine verkleinerte Vorschau.

Das kommt dabei raus:

  • Eine Übersicht Ihrer Bookmarks im Coverflow-Modus oder als Bildraster in
  • einem eigenen Programm, dass in Ihrer Programmliste auftaucht und zum Beispiel auch über Command-Tab erreichbar ist.

Sie können sich dieses Programm ganz leicht nachbauen. Drei Bausteine brauchen Sie dazu:

Starten Sie fluid, geben Sie den Link zu Ihrer Bookmarkseite ein und speichern Sie das Programm. Viel Spaß damit.

Mehr Bilder gibt es nach dem Sprung.
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Internet Explorer für Mac OS X

macprofessionell_ie4mac.tiff

Frank Helmschrott hat sich vor wenigen Monaten einen Mac gekauft.
Seitdem kommt beinahe jeden Tag ein interessanter Tipp für Webworker, die bisher mit Linux oder Windows gearbeitet haben.

Jetzt hat er eine Software entdeckt, mit der Sie den Internet Explorer von Microsoft auf Ihrem Mac installieren können.

Wer Websites entwickelt oder programmiert, muss darauf achten, dass diese auch unter den am weitesten verbreiteten Browsern laufen, nämlich denen von Microsoft.

Mit IEs4OSX können sie diese auf Ihrem Mac installieren. Wie das geht, lassen Sie sich am besten von Frank erklären:

Internet Explorer für Mac OS X und Linux (IE 5, IE 5.5, IE 6 und IE 7) » Frank Helmschrott

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Mails verlinken mit MailTags

MailTags URL kopierenMail URL mit Quicksilver öffnen

MailTags ist ein hervorragendes Mittel, um Mails –genau– zu taggen, also mit Schlagworten zu versehen.

Das mit dem Taggen ist mir noch ein wenig zu aufwändig, ich halte mich weiterhin an mein vertrautes System mit Ordnern. Aber eine Funktion ist beinahe schon essentiell: Sie heißt E-Mail URL kopieren.
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E-Mail: Erst denken, dann senden

Es gibt Menschen, von denen will man keine E-Mails bekommen.
Nicht, weil man sie nicht mag, oder weil so viel drin steht, sondern,

weil sie so vage sind.

Viele E-Mails sind so unklar verfasst, dass man hin-und hermailen muss, um herauszufinden, worum es überhaupt geht. Eigentlich sind E-Mails eine fantastische Möglichkeit, Informationen schnell zu übermitteln. Aber in der Realität entpuppen sie sich als Zeitfresser.

Dieser Satz ist aus einem Interview mit David Shipley in der FTD.
David Shipley betreut als Redakteur die Kommentarseiten der New York Times. Da bearbeitet man schon einige Mails am Tag. Und weil er immer noch täglich Ärgerliches in seinem Posteingang findet, schrieb er einen E-Mail-Knigge.

In meinem kleinen Buch habe ich der Netiquette beim Schreiben von E-Mails ein Kapitel gewidmet, und es bestätigt mich, dass andere Autoren die Dinge ähnlich sehen. Bitte lesen Sie deshalb dieses Interview mit David Shipley und denken Sie dann ein bisschen über Ihre eigenen Mails nach.

PS: Es gibt natürlich auch eine Website dazu: Think before you send

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