Melanie Huber möchte mobil ihr Bücherregal abfragen, damit Sie nie mehr Bücher doppelt kauft. Dazu wünscht sie sich einen Dienst:
Von daher mein Aufruf an Verlage und alle Unternehmen, die den stationären Buchhandel unterstützen wollen: Ich brauche einen Dienst, bei dem ich alle Bücher eintragen kann, die ich schon besitze. Darauf möchte ich dann unterwegs mobil mit dem Handy zugreifen können, um im Laden festzustellen, ob ich ein interessantes Werk schon habe oder nicht. Wäre doch eine tolle Sache und ungemein praktisch. Wer programmiert mir das? Link zum Blog
Gute Nachrichten!
Es gibt nicht nur einen, sondern sogar mehrere Dienste.
Zum Beispiel das wunderbar schrullige Library Thing oder das stylische Shelfari.
Da reicht es, wenn Sie den Autor, den Titel oder die ISBN-Nummer eingibst. Den Rest sucht der Dienst.
Wenn Sie einen Mac haben, geht es noch einfacher. Mit Delicious Library. Bei diesem Programm müssen Sie nur den Barcode des Buches vor die Kamera Ihres Computers halten und schon sind alle Daten eingetragen. Das macht richtig Spaß. So sieht das dann aus.
Ach, und wenn Ihnen selbst das zu anstrengend ist, dann nutzen Sie den “Tom Sawyer-Effekt”. Zeigen Sie dem Nachbarsjungen, wie es geht und er wird mit Freuden einen Nachmittag damit verbringen, deine Bücher vor die Kamera zu halten.
Bei mir hat das prima funktioniert.
Ihre Büchersammlung können Sie als Website exportieren und dann natürlich auch mobil darauf zugreifen. Mit einem ordentlichen Telefon (iPhone) können Sie dann direkt in der Buchhandlung deinen Bücherschrank inspizieren.
Viel Spaß dabei.







sowas brauch ich auch. schön wäre es, wenn man die bibliothek z.b. über das iphone unterwegs abfragen könnte. kommt oft genug vor, dass ich auf dem flohmarkt bin und ein buch doppelt kaufe :))
apropos “delicious library” und “barcode scannen”: funktioniert das bei euch? ich habe das mal ausprobiert und war nicht wirklich zufrieden: wenn man den barcode nicht exakt vor der cam hält, wird der barcode nicht erkannt — ich habe jedenfalls die erfahrung gemacht, dass ich beim tippen schneller bin, also beim krampfhaften versuch den barcode zu scannen.
Das finde ich jetzt die überflüssigste Anwendung überhaupt. Wenn ich im Buchladen stehe und nicht mehr weiß, ob ich ein Buch, das ich in der Hand halte, schon mal gekauft habe, dann würde ich mir beginnende Demenz attestieren. (Und es ist nicht so, dass ich wenig Bücher besäße, wohlgemerkt.) Man kauft Bücher doch, um sie zu LESEN, oder? Und wenn man ein Buch gelesen hat, dann ERINNERT man sich doch auch daran, oder? Ist jedenfalls so gedacht.
Eine Anwendung für Leute, die zuviel Zeit am Computer verbringen. Mein Tipp: Computer ausschalten und mal wieder eins der Bücher lesen, die man gekauft hat!
Wie genial ist das denn???!!!??
Vor allem wäre gut wenn man die Bibliotheken mit Freunden teilen könnte und somit zum Beispiel im Bücherregal eines Freundes stöbern ob er das Buch welches ich ihm zum Geburtstag schenken will schon hat :)
Find ich klasse
Also, ich brauche sowas auch (noch? …) nicht, um mir zu merken, was in meinem Regal steht. Das gute Genauso wie das Grottige. Zur Not man könnte ja auch das Zweitbuch, das man in einem Anfall temporärer Amnesie gekauft hat, an jemanden verschenken.
Ich teile da eher Saschas Ansicht. “Shelfari” kannte ich noch gar nicht.
Dafür allerdings http://www.goodreads.com – bin bisher nur selber noch nicht dazu gekommen.
Kostenlos sind beide – welches ist wohl besser?
Also das mit dem Bücherregal geht bei Shelfari. Da kann man bei Freunden im Regal rumstöbern.
Find sowas recht nett, weil so werden auch Bücher anhand des eigenen Geschmacks rausgesucht und so weiter…. es lebe Web 2.0 :D
Was für ein unsinniges Luxe-Problem.
Wenn mann nicht mehr weis was für Bucher mann hat, muss mann mal ein Gehirntraining machen! Aber ob da noch Hoffnung ist…
Mann mann was für ein Geldwegschmeisserei.
wie wärs denn wenn man den Freund einfach mal besuchen und in sein Regal schauen würde ?