Gestern Abend kam mein iPad an. Das heißt, ich durfte es bei einem Freund abholen, der es freundlicherweise ziemlich kurzfristig für mich in den USA besorgt hatte.
Ich habe ein iPhone Wi-Fi mit 32 GB Speicher. Sonst nichts. Erstmal kein Zubehör. Im Karton befindet sich, außer dem iPad, ein Netzteil (mit abnehmbaren US-Stecker), ein USB-Kabel, ein kleines Beschreibungskärtchen, eine kleine Broschüre mit technischen Hinweisen und zwei Apple-Aufkleber.
Dieser Bericht wird upgedatet. Nach dem Klick geht’s weiter.h3. das iPad auf dem Schreibtisch
Das Auspacken: Apple scheint dem Glas auf dem Display viel zuzutrauen, denn anders als bei der iPhone-Verpackung besitzt der Deckel der iPad-Schachtel keine dämpfende Schaumstoffschicht. Der Karton ist recht klein, wenn man den Deckel aufmacht, sieht man sofort das iPad.
Der erste Eindruck: Das iPad hat alle Merkmale, die ein gutes Stück Kuchen ausmachen. Kompakt, sauber verarbeitet und dabei vielversprechend schwer.
Das Einschalten: Das iPhone kommt mit geladener Batterie. Das ist gut, so kann man sofort loslegen. Doof ist nur, dass man das iPad an einen Computer anschließen muss, um es zu aktivieren. Wer sofort nach dem Kauf mit seinem Gerät spielen möchte, sollte sein iPad also gleich im Store an einen Mac hängen.
Was man braucht:
- Ein Putztuch. Das iPad ist ein Schmutzmagnet erster Güte. Das Putztuch liegt bei mir zur Zeit unter dem iPad, denn ich habe ständig das Gefühl, dass das Gerät verkratzt, wenn es auf dem Tisch liegt.
Tut es nicht, aber das Tuch hindert es am verrutschen. - Vor dem Deutschlandstart braucht man noch * einen US-iTunes Account. Die iPad Apps sind zur Zeit noch nicht im deutschen Store zu haben.
Jetzt aber los
Weil das Gerät genauso viel Speicher hat, wie mein iPhone (32 GB), versuche ich zuerst mal einen vollständigen Klon meiner Einstellungen über iTunes zu erstellen. Mal sehen, ob das geht, und wie lange das dauert.
Ich messe die Zeit: Es ist 14.04.2010, 14:20.
- Schritt 1: Ich schließe das iPad an, registriere es mit meinem iTunes-Konto und wähle danach die Option Aus Backup wieder herstellen.
- Schritt 2: Ich warte. Bin gespannt, wie das klappt.
Update: 15.04.10, 11.32. Nach einer halben Stunde waren die Apps und Inhalte meines iPhone 3GS auf dem iPad. Nur ich war nicht mehr da, weil ich unterwegs war. Abends habe ich dann noch einmal das Gerät mit iTunes synchronisiert und dabei auch die Fotos auf das Gerät übertragen. Das ging alles sehr flott. Den Rest der Zeit habe ich auf dem Sofa verbracht – mit Apps, Büchern und Videos.
Ich synchronisiere Adressen, Kalender und Lesezeichen mit MobileMe. Nur waren auf meinem iPad keine Einträge in den entsprechenden Apps. Wahrscheinlich, weil die Konten aus dem Backup hergestellt worden sind. Das Problem war aber leicht zu lösen:
1. MobileMe-Account auf dem iPad löschen. Falls mehrere angelegt sind, alle.
2. MobileMe-Account neu anlegen
3. Warten, bis die Daten erscheinen. Das dauert ein paar Minuten.
Was mir noch aufgefallen ist
- Am MacBook von 2007 lädt das iPad nicht über USB. Das ist schade. Auch das USB-Hub mit eigenem Stromanschluss ändert nichts daran. Mit neueren Geräten funktioniert es wohl besser. Muss ich wohl erst mal zum Ladegerät greifen.
- Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig. Anders als beim iPhone wünsche ich mir hier mehr Tasten, vor allem die Tabulatortaste und Pfeiltasten.
- Die meisten Apps, die ich nutze (leider auch noch TaskPaper), funktionierten zwar auf dem iPad, aber nur in der iPhone-Größe. Das funktioniert zwar, sieht aber erbärmlich aus.
- Die Apps, die bereits ans iPad angepasst worden sind, sind beeindruckend. Evernote könnte glatt als Kaufgrund für das iPad durchgehen.








