Categorized | iPad, iPad-Fibel, Nachrichten

iPad-Tagebuch: Montag, 19.04.2010 – Nach dem Wochenende

Heute mit der Zusammenfassung des Wochenendes und folgenden Themen: Laden mit 10 Watt, Tippen mit Bluetooth, Alice mit langem Hals, Neuigkeiten von Apple und mein iPad verreist.
h3. Freitag

Am Freitag habe ich mir beim Apple-Händler noch eine Tastatur geholt, das Wireless Keyboard, das auch beim iMac mitgeliefert wird. Ich sage geholt, weil ich sie mir zu meinem Macbook bestellt habe, dass aber erst in 10 Tagen geliefert wird.

Für Vielschreiber ist eine externe Tastatur Pflicht. Und am besten eine, die nur für das iPad da ist. Wer blind Zehnfingerschreiben kann, braucht eine echte Tastatur. Eine, die Rückmeldung darüber gibt, ob eine Taste gedrückt ist oder nicht. Die Verbindung über Bluetooth klappt schnell und einfach.

Mein ursprünglicher Plan, eine Tastatur abwechselnd für beide Computer zu nutzen, ist allerdings, glaube ich, nicht durchführbar, denn das Wechseln der Bluetooth-Tastatur zwischen zwei Geräten ist nicht mal so eben möglich. Mac und iPad kommen sich da ein wenig in die Quere, wenn sie im gleichen Netz sind. Man muss die Tastatur vom iPad abkoppeln und dann am Mac neu verbinden. Das hat aufs erste Mal nicht geklappt. Und dann hatte ich keine Lust mehr.

Die Tastenbelegung

Alle Tasten an der externen Tastatur lassen sich prima nutzen. Besonders gut gefällt mir, dass die Pfeiltasten sich genau so verhalten wie am Mac. Und auch die Funktionstasten haben Funktionen:

  • Die esc-Taste lehnt Korrekturvorschläge ab.
  • F1 und F2 steuern die Helligkeit des iPad
  • F3 bringt leider kein Exposé, genausowenig, wie F4 ein Dashboard bringt, wie am Mac
  • F7 bis F12 steuern die Wiedergabe von Musik, Videos und die Lautstärke.
  • Die Eject-Taste, die am Mac zum Beispiel DVDs auswirft, blendet am iPad die virtuelle Tastatur ein und aus. Das ist praktisch, wenn man Text direkt am iPad eingeben möchte, aber die Tastatur nicht entkoppeln will.

Samstag

Am Samstag Vormittag bringe ich meine Kinder immer zum Schwimmkurs. Häufig vertreibe ich mir die Wartezeit (ich schwimme nicht mit) mit dem iPhone. Weil das Wetter so schön war, habe ich das iPad nicht mitgenommen, und wollte lieber ein wenig in der Sonne Fahrradtricks üben.
Das ging dann aber doch nicht, weil ich Finanzkram mit dem Verein klären musste und außerdem gebeten wurde, doch bitte den Beitrag für den letzten Kurs endlich zu bezahlen, der nicht abgebucht werden konnte, weil ich meine Kontonummer falsch angegeben hatte.

Ich hab’ dann nicht bar bezahlt, sondern direkt am iPhone die Überweisung durchgeführt. Mit iOutbank Pro ging das prima. Ich hab’ dann dem Kassenwart die Überweisung auf dem Display gezeigt. Die App funktioniert auch auf dem iPad, aber leider nur in klein.

Den Nachmittag lag ich im Bett, weil mein Heuschnupfen zu stark war, um rauszugehen.
Zeit, um die gespeicherten Nachrichten in Instapaper Pro zu lesen und den YouTube Player zu testen. Ich wunderte mich, dass das iPad nach einer Nacht am Ladegerät immer noch nur zu 70 Prozent geladen war. Nachdem ich ganz genau auf die zwei Adapter geschaut hatte, fiel es mir auf: Ich hatte das iPhone-Ladegerät eingesteckt. Übrigens sagt Apple im US Store, dass das iPad-Ladegerät auch iPhones und iPods lädt, eine schnelle Twitter-Recherche bestätigte das (danke @LordGu).

Abends habe ich noch mit meinem Bruder telefoniert, der mir ein paar richtig gute Fahrradfotos per E-Mail geschickt hatte. Auf dem iPad sehen Fotos fantastisch aus, gute Fotos natürlich besonders. Zum Blättern in Fotos, alleine oder zusammen ist das Gerät kaum zu schlagen. Die Anschaffung eines digitalen Bilderrahmens kann ich mir jetzt sparen (manchmal lohnt es sich, Dinge einfach auszusitzen).

Sonntag

Am Sonntag waren wir wandern. Da war mein iPhone mit dem Mophie Juice Pack Air dabei, aber selbst damit hat die GPS-Software nur knapp vier Stunden durchgehalten. Da bin ich mal gespannt, wie das beim nächsten OS mit Multitasking wird.
Das iPad lag derweilen zu Hause.

Abends wollten wir kochen. Um mich davor zu drücken, suchte ich in der Rezepte-App nach Wegen, den Kohlrabi mal anders zuzubereiten.

Montag (heute)

Heute war ich früh im Büro. Ich musste ein Interview transkribieren. Ein Fall für den Mac und die echte Tastatur: Ein einstündiges Interview mit 32.000 Zeichen transkribiert. Das würde ich nie auf einer virtuellen Tastatur schaffen.

Um 8 kam mein Sohn (4), weil er ein wenig bei mir im Büro bleiben musste, bis meine Frau ihn in den Kindergarten bringen würde. Nachdem er fertig war mit Playmobilkämpfen, wollte er unterhalten werden. Da dachte ich natürlich sofort an das iPad: Alice for the iPad (nur im US Store) hat es ihm angetan. Auf dem Weg in den Kindergarten fragte er meine Frau, ob er das auch mal als Buch haben könnte. So auf Papier. Und dann wollte er noch wissen, ob Alice im Papierbuch auch einen langen Hals bekommt, wenn man es herumdreht.

Heute neu auf meinem iPad

Ich lade täglich neue Apps auf das iPad. Heute waren es diese:

  • Yahoo Entertainment: Die App ist sehr kitschig, mit einer realistischen Oberfläche, die, naja, schon ein wenig an Microsofts Bob erinnert. Ich weiß nicht, ob ich nochmal einen Couchtisch auf meinem iPad haben will, aber wenn die Inhalte stimmen. Ich habe ein Video von The Onion gefunden. Das ist hilarious (mir fällt nichts deutsches ein). Nur leider gab es keine Möglichkeit, mit diesem Video etwas anzustellen: Kein Bookmark, kein Link und Twitter kann ich auch nicht einbinden. Dann schau’ ich mir das doch “auf der Website”: http://www.theonion.com/video/in-the-know-should-more-americans-get-in-on-the-ez,17244 an. Die läuft wunderbar auf dem iPad. Und die Videoqualität ist auch besser.
  • Gap 1969 Stream: Ich trauere Gap in Deutschland immer noch nach. Hab’ mich aber damit abgefunden, dass es die Läden in Deutschland nicht mehr gibt. Die App ist, wie soll ich sagen, einfach schön. Der Stream ist wie eine große Leinwand, auf der man sich in alle Richtungen bewegen kann. Wenn mich etwas interessiert, tippe ich darauf und ein Fenster zeigt mir mehr Infos dazu. Das kann ein Blogeintrag sein, ein Film, ein Twitter-Post und natürlich ein Produkt aus dem Shop. Und, anders als bei Yahoo, kann ich was tun. Einkaufen und weiterempfehlen.
  • the guardian eyewitness: Jedes Ma., wenn ich die App öffne, lädt sie die letzten 100 Fotos aufs iPad. Und es gibt noch Tipps von Profi-Fotografen dazu. Meine Empfehlung. Herunterladen und die Fotos als Diaschau auf dem iPad laufen lassen. Einfach so.
  • Kayak Flights: Ich fliege so gut wie nie, aber Kajak nutze ich, um Flugverbindungen zu suchen. Im Web oder auf dem iPhone. Ich finde ja die Website schon ganz gut. Aber die App ist schon sehr bedienungsfreundlich.

Neuigkeiten von Apple und mein iPad geht auf Reisen

Apple gab heute die Verfügbarkeit für die (vorbestellbaren) iPad Wi-Fi + 3G bekannt. Mein Favorit wäre übrigens das mittlere Modell mit 32 GB. Das wird auch in Deutschland zirka 700 EUR kosten. Kein schlechts Angebot für ein Immer-mit-dem-Internet-verbunden-Gerät, auch wenn es noch keine Nachrichten zu den Angeboten von T-Mobile gibt.

Heute Abend muss ich das iPad erst mal abgeben, weil mein Verleger es für Fotos braucht. Nicht mal Apple Deutschland hat angeblich Testexemplare. Gut, dass es so klein und leicht ist. Es passt in das Office Pack von DHL Express.
Zwischen 18:30 und 20:00 Uhr kommt der Kurier. und, wenn Mandl & Schwarz sich geschickt anstellen hab’ ich’s am Donnerstag vor 12:00 Uhr wieder.


Freitag

Am Freitag habe ich mir beim Apple-Händler noch eine Tastatur geholt, das Wireless Keyboard, das auch beim iMac mitgeliefert wird. Ich sage geholt, weil ich sie mir zu meinem Macbook bestellt habe, dass aber erst in 10 Tagen geliefert wird.

Für Vielschreiber ist eine externe Tastatur Pflicht. Und am besten eine, die nur für das iPad da ist. Wer blind Zehnfingerschreiben kann, braucht eine echte Tastatur. Eine, die Rückmeldung darüber gibt, ob eine Taste gedrückt ist oder nicht. Die Verbindung über Bluetooth klappt schnell und einfach.

Mein ursprünglicher Plan, eine Tastatur abwechselnd für beide Computer zu nutzen, ist allerdings, glaube ich, nicht durchführbar, denn das Wechseln der Bluetooth-Tastatur zwischen zwei Geräten ist nicht mal so eben möglich. Mac und iPad kommen sich da ein wenig in die Quere, wenn sie im gleichen Netz sind. Man muss die Tastatur vom iPad abkoppeln und dann am Mac neu verbinden. Das hat aufs erste Mal nicht geklappt. Und dann hatte ich keine Lust mehr.

Die Tastenbelegung

Alle Tasten an der externen Tastatur lassen sich prima nutzen. Besonders gut gefällt mir, dass die Pfeiltasten sich genau so verhalten wie am Mac. Und auch die Funktionstasten haben Funktionen:

  • Die esc-Taste lehnt Korrekturvorschläge ab.
  • F1 und F2 steuern die Helligkeit des iPad
  • F3 bringt leider kein Exposé, genausowenig, wie F4 ein Dashboard bringt, wie am Mac
  • F7 bis F12 steuern die Wiedergabe von Musik, Videos und die Lautstärke.
  • Die Eject-Taste, die am Mac zum Beispiel DVDs auswirft, blendet am iPad die virtuelle Tastatur ein und aus. Das ist praktisch, wenn man Text direkt am iPad eingeben möchte, aber die Tastatur nicht entkoppeln will.

Samstag

Am Samstag Vormittag bringe ich meine Kinder immer zum Schwimmkurs. Häufig vertreibe ich mir die Wartezeit (ich schwimme nicht mit) mit dem iPhone. Weil das Wetter so schön war, habe ich das iPad nicht mitgenommen, und wollte lieber ein wenig in der Sonne Fahrradtricks üben.
Das ging dann aber doch nicht, weil ich Finanzkram mit dem Verein klären musste und außerdem gebeten wurde, doch bitte den Beitrag für den letzten Kurs endlich zu bezahlen, der nicht abgebucht werden konnte, weil ich meine Kontonummer falsch angegeben hatte.

Ich hab’ dann nicht bar bezahlt, sondern direkt am iPhone die Überweisung durchgeführt. Mit iOutbank Pro ging das prima. Ich hab’ dann dem Kassenwart die Überweisung auf dem Display gezeigt. Die App funktioniert auch auf dem iPad, aber leider nur in klein.

Den Nachmittag lag ich im Bett, weil mein Heuschnupfen zu stark war, um rauszugehen.
Zeit, um die gespeicherten Nachrichten in Instapaper Pro zu lesen und den YouTube Player zu testen. Ich wunderte mich, dass das iPad nach einer Nacht am Ladegerät immer noch nur zu 70 Prozent geladen war. Nachdem ich ganz genau auf die zwei Adapter geschaut hatte, fiel es mir auf: Ich hatte das iPhone-Ladegerät eingesteckt. Übrigens sagt Apple im US Store, dass das iPad-Ladegerät auch iPhones und iPods lädt, eine schnelle Twitter-Recherche bestätigte das (danke @LordGu).

Abends habe ich noch mit meinem Bruder telefoniert, der mir ein paar richtig gute Fahrradfotos per E-Mail geschickt hatte. Auf dem iPad sehen Fotos fantastisch aus, gute Fotos natürlich besonders. Zum Blättern in Fotos, alleine oder zusammen ist das Gerät kaum zu schlagen. Die Anschaffung eines digitalen Bilderrahmens kann ich mir jetzt sparen (manchmal lohnt es sich, Dinge einfach auszusitzen).

Sonntag

Am Sonntag waren wir wandern. Da war mein iPhone mit dem Mophie Juice Pack Air dabei, aber selbst damit hat die GPS-Software nur knapp vier Stunden durchgehalten. Da bin ich mal gespannt, wie das beim nächsten OS mit Multitasking wird.
Das iPad lag derweilen zu Hause.

Abends wollten wir kochen. Um mich davor zu drücken, suchte ich in der Rezepte-App nach Wegen, den Kohlrabi mal anders zuzubereiten.

Montag (heute)

Heute war ich früh im Büro. Ich musste ein Interview transkribieren. Ein Fall für den Mac und die echte Tastatur: Ein einstündiges Interview mit 32.000 Zeichen transkribiert. Das würde ich nie auf einer virtuellen Tastatur schaffen.

Um 8 kam mein Sohn (4), weil er ein wenig bei mir im Büro bleiben musste, bis meine Frau ihn in den Kindergarten bringen würde. Nachdem er fertig war mit Playmobilkämpfen, wollte er unterhalten werden. Da dachte ich natürlich sofort an das iPad: Alice for the iPad (nur im US Store) hat es ihm angetan. Auf dem Weg in den Kindergarten fragte er meine Frau, ob er das auch mal als Buch haben könnte. So auf Papier. Und dann wollte er noch wissen, ob Alice im Papierbuch auch einen langen Hals bekommt, wenn man es herumdreht.

Heute neu auf meinem iPad

Ich lade täglich neue Apps auf das iPad. Heute waren es diese:

  • Yahoo Entertainment: Die App ist sehr kitschig, mit einer realistischen Oberfläche, die, naja, schon ein wenig an Microsofts Bob erinnert. Ich weiß nicht, ob ich nochmal einen Couchtisch auf meinem iPad haben will, aber wenn die Inhalte stimmen. Ich habe ein Video von The Onion gefunden. Das ist hilarious (mir fällt nichts deutsches ein). Nur leider gab es keine Möglichkeit, mit diesem Video etwas anzustellen: Kein Bookmark, kein Link und Twitter kann ich auch nicht einbinden. Dann schau’ ich mir das doch “auf der Website”: http://www.theonion.com/video/in-the-know-should-more-americans-get-in-on-the-ez,17244 an. Die läuft wunderbar auf dem iPad. Und die Videoqualität ist auch besser.
  • Gap 1969 Stream: Ich trauere Gap in Deutschland immer noch nach. Hab’ mich aber damit abgefunden, dass es die Läden in Deutschland nicht mehr gibt. Die App ist, wie soll ich sagen, einfach schön. Der Stream ist wie eine große Leinwand, auf der man sich in alle Richtungen bewegen kann. Wenn mich etwas interessiert, tippe ich darauf und ein Fenster zeigt mir mehr Infos dazu. Das kann ein Blogeintrag sein, ein Film, ein Twitter-Post und natürlich ein Produkt aus dem Shop. Und, anders als bei Yahoo, kann ich was tun. Einkaufen und weiterempfehlen.
  • the guardian eyewitness: Jedes Ma., wenn ich die App öffne, lädt sie die letzten 100 Fotos aufs iPad. Und es gibt noch Tipps von Profi-Fotografen dazu. Meine Empfehlung. Herunterladen und die Fotos als Diaschau auf dem iPad laufen lassen. Einfach so.
  • Kayak Flights: Ich fliege so gut wie nie, aber Kajak nutze ich, um Flugverbindungen zu suchen. Im Web oder auf dem iPhone. Ich finde ja die Website schon ganz gut. Aber die App ist schon sehr bedienungsfreundlich.

Neuigkeiten von Apple und mein iPad geht auf Reisen

Apple gab heute die Verfügbarkeit für die (vorbestellbaren) iPad Wi-Fi + 3G bekannt. Mein Favorit wäre übrigens das mittlere Modell mit 32 GB. Das wird auch in Deutschland zirka 700 EUR kosten. Kein schlechts Angebot für ein Immer-mit-dem-Internet-verbunden-Gerät, auch wenn es noch keine Nachrichten zu den Angeboten von T-Mobile gibt.

Heute Abend muss ich das iPad erst mal abgeben, weil mein Verleger es für Fotos braucht. Nicht mal Apple Deutschland hat angeblich Testexemplare. Gut, dass es so klein und leicht ist. Es passt in das Office Pack von DHL Express.
Zwischen 18:30 und 20:00 Uhr kommt der Kurier. und, wenn Mandl & Schwarz sich geschickt anstellen hab’ ich’s am Donnerstag vor 12:00 Uhr wieder.


Freitag

Am Freitag habe ich mir beim Apple-Händler noch eine Tastatur geholt, das Wireless Keyboard, das auch beim iMac mitgeliefert wird. Ich sage geholt, weil ich sie mir zu meinem Macbook bestellt habe, dass aber erst in 10 Tagen geliefert wird.

Für Vielschreiber ist eine externe Tastatur Pflicht. Und am besten eine, die nur für das iPad da ist. Wer blind Zehnfingerschreiben kann, braucht eine echte Tastatur. Eine, die Rückmeldung darüber gibt, ob eine Taste gedrückt ist oder nicht. Die Verbindung über Bluetooth klappt schnell und einfach.

Mein ursprünglicher Plan, eine Tastatur abwechselnd für beide Computer zu nutzen, ist allerdings, glaube ich, nicht durchführbar, denn das Wechseln der Bluetooth-Tastatur zwischen zwei Geräten ist nicht mal so eben möglich. Mac und iPad kommen sich da ein wenig in die Quere, wenn sie im gleichen Netz sind. Man muss die Tastatur vom iPad abkoppeln und dann am Mac neu verbinden. Das hat aufs erste Mal nicht geklappt. Und dann hatte ich keine Lust mehr.

Die Tastenbelegung

Alle Tasten an der externen Tastatur lassen sich prima nutzen. Besonders gut gefällt mir, dass die Pfeiltasten sich genau so verhalten wie am Mac. Und auch die Funktionstasten haben Funktionen:

  • Die esc-Taste lehnt Korrekturvorschläge ab.
  • F1 und F2 steuern die Helligkeit des iPad
  • F3 bringt leider kein Exposé, genausowenig, wie F4 ein Dashboard bringt, wie am Mac
  • F7 bis F12 steuern die Wiedergabe von Musik, Videos und die Lautstärke.
  • Die Eject-Taste, die am Mac zum Beispiel DVDs auswirft, blendet am iPad die virtuelle Tastatur ein und aus. Das ist praktisch, wenn man Text direkt am iPad eingeben möchte, aber die Tastatur nicht entkoppeln will.

Samstag

Am Samstag Vormittag bringe ich meine Kinder immer zum Schwimmkurs. Häufig vertreibe ich mir die Wartezeit (ich schwimme nicht mit) mit dem iPhone. Weil das Wetter so schön war, habe ich das iPad nicht mitgenommen, und wollte lieber ein wenig in der Sonne Fahrradtricks üben.
Das ging dann aber doch nicht, weil ich Finanzkram mit dem Verein klären musste und außerdem gebeten wurde, doch bitte den Beitrag für den letzten Kurs endlich zu bezahlen, der nicht abgebucht werden konnte, weil ich meine Kontonummer falsch angegeben hatte.

Ich hab’ dann nicht bar bezahlt, sondern direkt am iPhone die Überweisung durchgeführt. Mit iOutbank Pro ging das prima. Ich hab’ dann dem Kassenwart die Überweisung auf dem Display gezeigt. Die App funktioniert auch auf dem iPad, aber leider nur in klein.

Den Nachmittag lag ich im Bett, weil mein Heuschnupfen zu stark war, um rauszugehen.
Zeit, um die gespeicherten Nachrichten in Instapaper Pro zu lesen und den YouTube Player zu testen. Ich wunderte mich, dass das iPad nach einer Nacht am Ladegerät immer noch nur zu 70 Prozent geladen war. Nachdem ich ganz genau auf die zwei Adapter geschaut hatte, fiel es mir auf: Ich hatte das iPhone-Ladegerät eingesteckt. Übrigens sagt Apple im US Store, dass das iPad-Ladegerät auch iPhones und iPods lädt, eine schnelle Twitter-Recherche bestätigte das (danke @LordGu).

Abends habe ich noch mit meinem Bruder telefoniert, der mir ein paar richtig gute Fahrradfotos per E-Mail geschickt hatte. Auf dem iPad sehen Fotos fantastisch aus, gute Fotos natürlich besonders. Zum Blättern in Fotos, alleine oder zusammen ist das Gerät kaum zu schlagen. Die Anschaffung eines digitalen Bilderrahmens kann ich mir jetzt sparen (manchmal lohnt es sich, Dinge einfach auszusitzen).

Sonntag

Am Sonntag waren wir wandern. Da war mein iPhone mit dem Mophie Juice Pack Air dabei, aber selbst damit hat die GPS-Software nur knapp vier Stunden durchgehalten. Da bin ich mal gespannt, wie das beim nächsten OS mit Multitasking wird.
Das iPad lag derweilen zu Hause.

Abends wollten wir kochen. Um mich davor zu drücken, suchte ich in der Rezepte-App nach Wegen, den Kohlrabi mal anders zuzubereiten.

Montag (heute)

Heute war ich früh im Büro. Ich musste ein Interview transkribieren. Ein Fall für den Mac und die echte Tastatur: Ein einstündiges Interview mit 32.000 Zeichen transkribiert. Das würde ich nie auf einer virtuellen Tastatur schaffen.

Um 8 kam mein Sohn (4), weil er ein wenig bei mir im Büro bleiben musste, bis meine Frau ihn in den Kindergarten bringen würde. Nachdem er fertig war mit Playmobilkämpfen, wollte er unterhalten werden. Da dachte ich natürlich sofort an das iPad: Alice for the iPad (nur im US Store) hat es ihm angetan. Auf dem Weg in den Kindergarten fragte er meine Frau, ob er das auch mal als Buch haben könnte. So auf Papier. Und dann wollte er noch wissen, ob Alice im Papierbuch auch einen langen Hals bekommt, wenn man es herumdreht.

Heute neu auf meinem iPad

Ich lade täglich neue Apps auf das iPad. Heute waren es diese:

  • Yahoo Entertainment: Die App ist sehr kitschig, mit einer realistischen Oberfläche, die, naja, schon ein wenig an Microsofts Bob erinnert. Ich weiß nicht, ob ich nochmal einen Couchtisch auf meinem iPad haben will, aber wenn die Inhalte stimmen. Ich habe ein Video von The Onion gefunden. Das ist hilarious (mir fällt nichts deutsches ein). Nur leider gab es keine Möglichkeit, mit diesem Video etwas anzustellen: Kein Bookmark, kein Link und Twitter kann ich auch nicht einbinden. Dann schau’ ich mir das doch “auf der Website”: http://www.theonion.com/video/in-the-know-should-more-americans-get-in-on-the-ez,17244 an. Die läuft wunderbar auf dem iPad. Und die Videoqualität ist auch besser.
  • Gap 1969 Stream: Ich trauere Gap in Deutschland immer noch nach. Hab’ mich aber damit abgefunden, dass es die Läden in Deutschland nicht mehr gibt. Die App ist, wie soll ich sagen, einfach schön. Der Stream ist wie eine große Leinwand, auf der man sich in alle Richtungen bewegen kann. Wenn mich etwas interessiert, tippe ich darauf und ein Fenster zeigt mir mehr Infos dazu. Das kann ein Blogeintrag sein, ein Film, ein Twitter-Post und natürlich ein Produkt aus dem Shop. Und, anders als bei Yahoo, kann ich was tun. Einkaufen und weiterempfehlen.
  • the guardian eyewitness: Jedes Ma., wenn ich die App öffne, lädt sie die letzten 100 Fotos aufs iPad. Und es gibt noch Tipps von Profi-Fotografen dazu. Meine Empfehlung. Herunterladen und die Fotos als Diaschau auf dem iPad laufen lassen. Einfach so.
  • Kayak Flights: Ich fliege so gut wie nie, aber Kajak nutze ich, um Flugverbindungen zu suchen. Im Web oder auf dem iPhone. Ich finde ja die Website schon ganz gut. Aber die App ist schon sehr bedienungsfreundlich.

Neuigkeiten von Apple und mein iPad geht auf Reisen

Apple gab heute die Verfügbarkeit für die (vorbestellbaren) iPad Wi-Fi + 3G bekannt. Mein Favorit wäre übrigens das mittlere Modell mit 32 GB. Das wird auch in Deutschland zirka 700 EUR kosten. Kein schlechts Angebot für ein Immer-mit-dem-Internet-verbunden-Gerät, auch wenn es noch keine Nachrichten zu den Angeboten von T-Mobile gibt.

Heute Abend muss ich das iPad erst mal abgeben, weil mein Verleger es für Fotos braucht. Nicht mal Apple Deutschland hat angeblich Testexemplare. Gut, dass es so klein und leicht ist. Es passt in das Office Pack von DHL Express.
Zwischen 18:30 und 20:00 Uhr kommt der Kurier. und, wenn Mandl & Schwarz sich geschickt anstellen hab’ ich’s am Donnerstag vor 12:00 Uhr wieder.

Leave a Reply

Archiv