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Vorschau – iOS 4.2 auf dem iPad


Ehrlich gesagt, wissen wir nicht, ob man diese Funktionen überhaupt schon zeigen darf. Schließlich ist die Beta-Software noch als confidential eingestuft. Aber, was soll’s. Wenn andere das machen, soll’s uns recht sein.

Hier also ein kleine Tour durch iOS 4.2 für das iPad. Endlich mit allen Multitasking-Herrlichkeiten, die iPhone-Besitzer schon lange kennen, und mit vielen Kleinigkeiten, mit denen das Gerät noch viel mehr Spaß macht.

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iPad-Tagebuch: Montag, 26.04.2010 – iDay


Heute ganz kurz und ohne Wochenendbericht (das Wetter war einfach zu schön).

iDay bei der c’t und beim Spiegel.

Wer sich heute zur Technik und zur gesellschaftlichen Rolle von Apple-Produkten informieren möchte, kann dies in zwei Vorzeige-Objekten der Papier-Presse tun:

  • Die Bibel der Männer, die c’t titelt iPad: Einfach anders. Trotz des superklischehaften Titelbildes Typ Süße Maus spielt mit dem Computer sind die über 10 Seiten zum iPad wirklich lesenswert.

Die iPad-Tastatur-Frage

So, jetzt weiß ich endlich, was mich an der iPad-Tastatur stört.
Es sind die fehlenden Popups.

Was das Schreiben auf dem iPhone erst so richtig möglich macht, ist die Tatsache, dass bei jedem Tipp auf eine Taste, das gedrückte Zeichen darüber dargestellt wird. Man bekommt also eine visuelle Rückmeldung dazu, welche Taste man gedrückt hat. Wenn es die falsche war, kann man den Finger noch verrutschen, bevor man ihn abhebt. Das hat Apple vorgemacht und die anderen Systeme machen es nach.

Das iPad hat zwar größere Tasten, so dass das Vertippen theoretisch weniger häufig passiert, eine Rückmeldung über die gedrückte Taste erhält man aber trotzdem nicht.

Das Schreiben in Apps hingegen, die noch nicht an das iPad angepasst sind, fällt mir wesentlich leichter. Dort ist die Tastengröße verdoppelt und die gedrückten Tasten werden angezeigt.
Das funktioniert unglaublich gut.

Mein Wunsch an Apple: Bitte bauen Sie die Funktion wieder ein – von mir aus auch über eine Einstellungen in den Einstellungen.

Erste Benutzertests mit iPad Apps zeigen hirnrissiges Design

Jakob Nielsen ist einer der bekanntesten Experten für Usability im Web hat erste Tests mit dem iPad vorgenommen. Ein paar Erkenntnisse teilt er in seinem Newsletter.

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iPad-Tagebuch: Freitag, 23.04.10 – iPad zurück und geladen


Geschäftsmodell iPad-Import, iPad Verleih, Profi-Apps, OS 4 und iPad-Oma.

iPad Preise im Allzeit-Hoch

Als ich letzte Woche mein iPad aus den USA bekam, kostete das Modell mit 16 GB zirka 665 EUR. Heute müssen die Käufer 830 EUR hinlegen, wenn sie den Computer haben wollen. Das ist das Wi-Fi-Modell, ohne UMTS. Die prozentuelle Preissteigerung kann ich gerade nicht ausrechnen, weil mein iPhone upgedated wird.

Mein eigenes iPad ist zwar seit gestern wieder da, aber da ist ja kein Taschenrechner drauf. Wenn mir jemand einen guten Taschenrechner empfehlen möchte: Ich freue mich.

Gut dass ich mich vorher schon um zwei Apps gekümmert hatte, die ich unbedingt testen wollte. Die Entwickler haben sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

OmniGraffle

Omni Graffle auf dem Mac ist ein Zeichen- und Layoutprogramm für Organigramme, Flussdiagramme und Wireframes für Websites.
Ich war ganz gespannt darauf, wie es den Entwicklern wohl gelingen würde, dieses Programm auf die Fingerbedienung umzustellen. Nachdem ich kurz vorher auf einer langen Bahnreise eine Website auf meinem 13″-Macbook in Wireframes umgesetzt hatte, war ich mir da nicht so sicher.
Meine ersten Erfahrungen sagen mir, dass es Omni gelungen ist, die wichtigsten Funktionen vom Mac auf das iPad zu bringen und dabei die Oberfläche zu entschlacken. Das Öffnen großer Dokumente und Vorlagen dauert ein wenig – man bekommt sie über iTunes oder E-Mail hinein – , aber sie werden perfekt übernommen. Als ich herausgefunden hatte, wie man ein Dokument umbenennt, traute ich mich auch an das Bearbeiten.

Das Umbenennen funktioniert anders als bei iWork:

  • Dokument öffnen
  • Doppeltipp auf den Namen in der Kopfleiste Tastatur springt auf
  • Umbenennen.

Leider sind alle Aktionen relativ langsam, so dass man sich fragt, ob da nicht noch eine große App im Hintergrund läuft, tut sie aber nicht, wir haben ja noch kein Multitasking. Ich denke, dass sich bei der Geschwindigkeit noch einiges tun wird, jetzt, wo die Programmierer echte Geräte zum Testen haben und nicht nur den Simulator.

50 Dollar ist nicht wenig für eine App, aber wer am Mac mit dem Programm arbeitet, kann die iPad-Version sicher gut nutzen, Skizzenblock und Stift würde ich aber immer noch nicht vom Schreibtisch wegräumen.
Die Omni Group hat übrigens eine 30-Tage Geld-Zurück-Garantie. Testen ist also möglich.

TapTyping Zehnfingerschreiben

Diesen Beitrag schreibe ich auf dem iPad, mit zwei Fingern. Das ist ganz schön ungewohnt, da ich sonst immer blind mit 10 Fingern schreibe. Aber Geschwindigkeit kommt mit der Übung – und vielleicht mit einem kleinen Lernprogramm Es heißt TapTyping und rangiert ziemlich weit oben in den Verkaufslisten. Es gibt Schreibübungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Mit kurzen und langen Texten. Am besten gefällt mir die Übung mit 140 Zeichen: Tippen Sie Ihren Twitterstream ab.

1Password for Windows

Ich habe in meinen Büchern zum Mac und zum iPhone schon immer empfohlen, Passwörter, Kreditkarten- und alle anderen wichtigen Daten in einem sicheren Programm zu speichern. Am Mac empfehle ich ausschließlich 1Password, nicht zuletzt, weil man alle Inhalte mit dem iPhone und dem iPad abgleichen kann.

Nachdem die Entwickler gemerkt hatten, dass der größte Teil der iPhone-Nutzer Windows-Computer verwendet – diese hatten nachgefragt, wie Sie die iPhone-Version mit ihrem PC abgleichen können – haben sie sich überzeugen lassen, die Software auch für Windows zu programmieren. Und seit heute gibt es die Beta-Version zum Download.

Was tun, wenn man das iPad mit anderen teilt, oder gar verleiht?

Das Problem hatte ich ja eben. Mein Verlag wollte mit dem iPad posieren und ich wollte nicht, dass alle meine private Gedichtsammlung lesen. Weil das iPad leider nur einen Benutzer verwalten kann, muss man ein paar Dinge erledigen, bevor man es aus der Hand gibt.

  • Passcode ändern und dem neuen Benutzer mitteilen: Sie haben Ihr Gerät hoffentlich mit einem Passcode versehen. Wenn Sie es nicht ausschließlich alleine in Ihrer Wohnung verwenden, sollten Sie das tun. Ändern Sie diesen, bevor Sie das Gerät herausgeben. Wenn nicht, sollten Sie es danach tun. Das habe ich eben getan. Leider muss ich mir jetzt die neue Zahlenkombination merken.
  • MobileMe Account löschen: Die beste Art, Adressen, Kalender, E-Mail und andere Einstellungen mit mehreren Geräten abzugleichen, ist ein Online-Konto wie MobileMe von Apple, MS Exchange oder auch Google. Löschen Sie das Konto vom iPad, verschwinden alle persönlichen Daten vom Gerät. Auf allen anderen Geräten sind sie weiterhin vorhanden. Ann sie das Gerät wieder zurück haben, legen Sie das Konto einfach wieder neu an. Ein paar Minuten später sind Ihre Daten wieder da.
  • Apps mit Passwortschutz versehen: Überprüfen Sie, ob Ihr Bankprogramm, Ihre Aufgabenliste und Ihr Notizbuch mit einem Passwort gesichert sind. Beim Original-Notizblock gibt es die Funktion nicht, viele Drittprrogramme lassen sich abschließen.
  • Apps löschen, die sich nicht mit Passwort schützen lassen.
  • Einschränkungen/Kindersicherung einstellen: Verstecken Sie Safari und iTunes, wenn Sie das Gerät in Kinderhände geben. So sind die kleinen Forscher vor unpassenden Inhalten im Web geschützt und Ihre Kreditkarte vor unerwarteten Belastungen (falls sie Ihr Passwort herausbekommen haben).
  • Benutzer löschen, z. B. bei Twitter Apps, Evernote, Facebook:
  • iPod, Videos und Fotos überprüfen, persönliche Daten löschen: Es macht Spaß, in anderer Leute Musiksammlung zu blättern. So lernt man sie ganz gut kennen. Aber vertrauliche Daten sollten Sie entfernen. Wenn Ihre Mediensammlungen gut organisiert sind, können Sie das mit wenigen Klicks und einem iTunes-Sync erledigen.

OS 3.2 vs. OS 4.

Heute habe ich auf meinem iPhone die Beta-Version von OS 4 installiert.
Hier ein paar Eindrücke in Bezug auf das iPad:

  • Multitasking ist sehr schön, die Notwendigkeit allerdings häufig überbewertet. Der Vorteil wird mit angepassten Apps aber doch spürbar oder hörbar, wenn man nämlich auch Radio im Hintergrund laufen lassen kann, während man einen Text schreibt und nicht nur den iPod, wie jetzt. Die Arbeit mit mehreren Programmen ist auch ohne schon sehr gut möglich, denn die Geschwindigkeit, mit der Apps starten ist beeindrucken: Dokument schließen, Safari öffnen, Bild kopieren, zurück zum Dokument. Geht so schnell wie Fenster wechseln am Computer.
  • Die Unified Inbox, also den gemeinsamen Eingangskorb verwende ich am Mac nie, auch wenn Mail sie dort bietet! Und auch am iPad nicht, weil mein Ordnungssystem mit wenigen getrennten Ordnern arbeitet getrennt hält. Intelligente Ordner wären gut. Die vermisse ich.

Die Spotlight-Suche hat eine kleine Erweiterung bekommen. Sie hat Google und Wikipedia integriert. Das macht, zumindest für mich, in Zukunft Wikipedia Apps überflüssig. Bei Wer wird Millionär finde ich noch schneller die richtige Antwort.

Oma mit iPad-Limerick

Und dann kam noch diese schöne Meldung, die ich bei Mac Essentials gefunden habe:

Ein von der 99-jährigen Virginia Campbell selbst verfasster Limerick auf ihr neues iPad.

To this technical-ninny it’s clear
In my compromised 100th year,
That to read and to write
Are again within sight
Of this Apple iPad pioneer.

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iPad-Tagebuch: Dienstag, 20.04.2010 – Allein zu Haus


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Mein iPad ist beim Verlag, so dass ich heute nichts damit erledigen konnte.

Immerhin hat sich herausgestellt, dass die Verpackung klein genug ist, um mit einem Officepack von DHL verschickt zu werden. Damit haben wir eine interessante Möglichkeit des Datenaustauschs gefunden, nachdem das Problem des Druckens schon beinahe perfekt gelöst wurde (siehe oben).

Natürlich gibt es noch ein paar Nachrichten:

Foto theformgroup

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iPad-Tagebuch: Montag, 19.04.2010 – Nach dem Wochenende


Heute mit der Zusammenfassung des Wochenendes und folgenden Themen: Laden mit 10 Watt, Tippen mit Bluetooth, Alice mit langem Hals, Neuigkeiten von Apple und mein iPad verreist. Read the full story

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iPad-Tagebuch: Freitag, 16.04.2010 – iWork und Kinder


iPad-BuchstützeiPad-Buchstütze

iPad-Stütze Ikea/Hansaplast.

iWork-fähig

Ich habe mir die iWorks-Apps aus dem Store geladen. Das ging erst heute, weil ich vorher noch mein US iTunes-Konto aufladen musste, was wiederum nur mit amerikanischen Geschenkgutscheinen geht, die man bei ebay kaufen kann.

Um es gleich zu sagen: Die iWork-Apps sehen fantastisch aus. Mit den mitgelieferten Vorlagen kann man gleich ausprobieren, wie alles funktioniert. Bilder aus dem Fotoalbum einsetzen, direkt mit den Fingern anfassen und drehen. Beeindruckend.

Damit ich besser schreiben kann, habe ich mir eine Stütze gebaut, mit der ich das iPad aufrecht stellen kann. Eine alte Buchstütze von Ikea funktioniert prima. Damit das iPad nicht abrutscht, habe ich einen Streifen Hansaplast an den unteren Rand geklebt.

Jetzt brauche ich nur noch eine Tastatur, die ich mir gleich beim Händler meines Vertrauens abholen werde.

Kindermagnet

Beinahe hätte ich gar nichts tun können, denn meine Kinder haben das Gerät heute Morgen entdeckt.
Mein Sohn (4) hat sofort sein Lieblingspuzzle gespielt, das zwar noch nicht an das iPad angeglichen worden ist, aber auch mit in der einfachen vergrößerten Einstellung (x2) viel Spaß macht.

Meine Tochter war heute krank zuhause, so dass sie sofort ihre Hunde (Touch Pets Dogs), pflegen wollte. Die Einstellungen sind vom iPhone übernommen worden.

Jetzt aber los ins Wochenende.

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